mehr Pflegegeld ab dem Jahr 2021

Ab 2021 soll es mehr Pflegegeld geben. Die letzte Anpassung war im Jahr 2017. Seit dem ist nicht viel passiert. Ende 2020 wurden dann Details bekannt, die aus einem Eckpunktepapier der Bundesregierung bzw. des Bundesgesundheitsministeriums zur Pflegereform 2021 stammen. Im März schrieb dann sogar der AOK Verlag von einem Arbeitsentwurf. Die Weichen stehen also günstig.

Die Anpassungen des Pflegegeldes würden sich für viele Menschen positiv auswirken. Ab dem Jahr 2023 sollen sogar jährliche Anpassungen dabei sein. Die Punkte aus dem Entwurf lauten wie folgt:

  • Anpassung des Pflegegeldes, die ambulante Pflegesachleistung und die Tagespflege sollen zum 01.07.2021 um 5% erhöht werden. Ab 2023 erfolgt dann eine jährliche Anpassung an die Inflation.
  • Die Pauschale für Pflegehilfsmittel steigt auf 60 Euro
  • Die Pauschalen für Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege werden zu einer Entlastungspauschale von insgesamt 3300€ pro Jahr zusammengefasst

Für die häusliche Pflege durch eine Privatperson ergäbe sich dann ein Pflegegeld wie in der Tabelle zu sehen:

Pflegegrad12345
bisher pro Monat0 €316 €545 €728 €901 €
ab 01.07.2021 pro Monat0 €331 €572 €764 €946 €

Zusätzlich muss die Bundesregierung alle drei Jahre eine mögliche Anpassung prüfen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass der Anstieg der Pflegeleistungenleistungen nicht höher ausfallen darf als die Bruttolohnentwicklung im gleichen Betrachtungszeitraum. Also jeweils die letzten 3 Kalenderjahre.

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