Pflegegrad 2

Die Beeinträchtigungen im Pflegegrad 2 sind deutlicher als im Pflegegrad 1. Daher sind die Leistungen der Pflegekasse auch deutlich höher. Gemäß der Definition für den Pflegegrad 2 müssen die Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit erheblich sein. Die Feststellung des Pflegegrads erfolgt durch den Gutachter des MDK.

Bei der Begutachtung werden Punkte vergeben. Um in den Pflegegrad 2 eingeordnet zu werden, muss die Begutachtung einen Punktwert zwischen 27 und 47,5 Punkten ergeben. Im Pflegegrad 2 stehen Ihnen bzw. dem Senior oder der Seniorin umfangreiche Leistungen zu . Unter anderem sind dies:

  • Pflegegeld
  • Pflegesachleistung
  • Tages- und Nachtpflege
  • Kurzzeitpflege
  • Verhinderungspflege
  • vollstationäre Pflege
  • Betreuungs- und Entlastungsdienstleistungen
  • verbrauchsbestimmte Pflegehilfsmittel
  • Hausnotruf
  • Wohngruppenzuschuss

Die Leistungen werden entweder monatlich oder jährlich gewährt. Bei einer notwendigen Wohnraumanpassung kann noch einmal eine einmalige Leistung von bis zu 4.000 € hinzukommen. Verschiedene Lesitungen können bzw. müssen kombiniert werden. Eine beratung zu den jeweiligen Leistungen ist kaum zu vermeiden. Zu umfangreich sind die Möglichkeiten und Hilfestellungen. Eine erste Anlaufstelle könnten beispielsweise die Pflegestützpunkt in Brandenburg sein. Sie finden hier eine unvollständige Liste von Pflegestützpunkten im Lausitzer Seenland und Umgebung:

  • Pflegestützpunkt Cottbus, Neumarkt 5, 03046 Cottbus 0355 6122511
  • Pflegestützpunkt Spremberg, Dresdener Straße 12, 03130 Spremberg 03562 98615098
  • Pflegestützpunkt Senftenberg, Ernst-Thälmann-Straße 129, 01968 Senftenberg 03573 3693863
  • Pflegestützpunkt Lauchhammer, Alte Gartenstraße 24, 01979 Lauchhammer-Mitte, 03573 3693863
  • Pflegestützpunkt Finsterwalde, Markt 6/7, Marktpassage, 03238 Finsterwalde 03535 462980

Eine vollständige Liste der Pflegestützpunkte in Brandenburg finden Sie unter diesem Link.

In Sachsen, also beispielsweise für die Städte Hoyerswerda, Kamenz oder Bernsdorf, gibt es leider keine individuelle und Anbieterunabhängige Beratung durch Pflegestützpunkte, wie es in Brandenburg üblich ist. Für Sachsen gibt es eine Datenbank, die man im Internet abrufen kann. Zusätzlich gibt es für größere Gebiete sogenannte Pflegekoordinatoren. Hier empfiehlt sich zuerst ein telefonischer Kontakt.