Seniorenheime lockern die Corona Regeln für Bewohner

Am Anfang der Pandemie war es notwendig. Dann war es unglaublich. Geimpfte Bewohner von Pflegeheimen mussten trotzdem in Einsamkeit und allein leben. Zu Glauben und zu begreifen war das kaum. Gewissermaßen stellt dies ja auch die Impfung in Frage.

Doch nun scheint auch diese schwierige Phase für Bewohner von Pflegeheimen vorbei zu sein. Nach und nach werden die Regeln gelockert. Senioren in Pflegeheimen dürfen wieder etwas mehr besuch empfangen. Oft dürfen sie sogar gemeinsam mit anderen Bewohnern des Pflegeheims Frühstück essen.

In der Regel werden Lockerungen an der Immunisierungsquote festgemacht. Wenn diese beispielsweise bei 90% liegt, bedeutet dies, dass 90% der Bewohner beide Impfungen gegen Corona erhalten haben und auch bereits einige Tage seit der letzten Impfung verstrichen sind. Dies ist notwendig, damit auch die zweite Impfung ihre volle Wirkung entfalten kann.

Die Regeln sind natürlich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Da gibt es teilweise erhebliche Abweichungen. Am besten ist es, wenn Angehörige sich direkt vor Ort im Pflegeheim informieren. Getestet werden in der Regel trotzdem alle Besucher. Schwerpunkt bei den Lockerungen sind vor allem soziale Teilhabe, Alltagsunterstützung und Besuche von Verwandten.

Senioren, die sich gegen ein Pflegeheim entschieden haben und Angebote wie die 24-Stunden-Pflege nutzen, hatten es in den letzten Monaten deutlich einfacher und bequemer. Selbst bei Demenz stehen solche Angebote zur Verfügung. Die Pflegebedürftigen können in Ihrem vertrauten zu Hause bleiben und geniesen trotzdem die Vorzüge einer Seniorenbetreuung mit pflegerischen Unterstützungsleistungen. Zusätzlich kann diese Möglichkeit natürlich immer mit den Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes ergänzt bzw. kombiniert werden.

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